Geschichtliches 

Nach einer dreijährigen Umbau- und Modernisierungsphase (Umbau bei laufendem Betrieb!) konnte am 
23.05.1998, also fast auf den Tag genau 40 Jahre nach der erstmaligen Einweihung, das Rotkreuzheim in der Rilkestraße nach Abschluss der Bauarbeiten eingeweiht und den Bewohnern, Mitarbeitern, Nachbarn und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben werden.


Das ROTKREUZHEIM nach der Generalsanierung
Das Rotkreuzheim bestand aber auch schon vorher. Nachfolgend einige Daten aus der Vergangenheit:
Juni 1957: 
erste Spartenstich auf dem Baugelände am Lohgraben
06.09.1957: 
Feier des Richtfestes für das neue Domizil für 130 alte Menschen
01.04.1958: 
Einzug der ersten Bewohner/innen *1)
18.05.1958: 
Einweihung des neugebauten Altenheims des BRK-Kreisverbandes

Kapelle im 3. OG des ROTKREUZHEIMES 1958
Die Nachfrage war auch früher schon groß. Es folgten die ersten Anbauten:
1962: 
Beginn Erweiterungsbau, Platz für weitere 95 Bewohner/innen*1)
10.07.1964:
Einweihung des Erweiterungsbaues, 225 Bewohnerplätze
1972: 
Beginn Appartement-Anbau mit Platz für 21 Personen
1974:
es stehen 246 Bewohnerplätze zur Verfügung
1985:  
es wird deutlich, dass das ROTKREUZHEIM nicht mehr zeitgemä?en Standards bzgl. Wohnen und Pflege im Alter gerecht werden kann. Erste Pläne für eine Verbesserung werden geschmiedet, können jedoch nicht finanziert werden.
Juni 1995:
Unter dem damaligen Vorsitzenden des BRK Kreisverbandes, Dr. Albert Schmid und dem neu eingesetzten BRK - Kreisgeschäftsführer Sepp Zenger wird eine Generalsanierung des ROTKREUZHEIMES neu konzipiert und begonnen.

Das ROTKREUZHEIM 1974


Der Speisesaal 1974

Obwohl mehr Gebäudevolumen nach der Generalsanierung für unsere Kunden zur Verfügung steht, hat sich die Platzzahl nach der Generalsanierung deutlich reduziert.
Von ursprünglich 246 Plätzen (1984) stehen derzeit etwa 199 Plätze (2002) für Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung:
   166   Plätze in Einbett- und Zweibettzimmern für vollstat. Pflege
    10    Plätze in Einbettzimmern in der Abteilung für
            "junge Pflegebedürftige und MS-kranke Personen" 
     13   Plätze für Kurzzeitpflege
     10   Plätze für Wohnen im Alter (früher "Wohnbereich")
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      2 Plätze für Nachtpflege*3)
     16 Plätze für Tagespflege

*1)  Heute bezeichnen wir unsere Kunden*2) als Bewohnerin oder Bewohner. Das war nicht immer so! Im ROTKREUZHEIM leben seit mehr als 30 Jahren Bewohnerinnen und Bewohner, welche noch als "INSASSEN" aufgenommen wurden. "INSASSEN" leben unserer Begriffsinterpretation nach jedoch nur in abgeschlossenen Einrichtungen (Gefängnis?). Ein Gefängnis wollen wir jedoch nicht sein. Entsprechend unseres Leitbildes können wir uns mit dieser Begrifflichkeit nicht identifizieren! Immer wieder taucht jedoch dieser Begriff (z. B. in div Behördenformularen) auf. Wir akzeptieren das nicht und wehren uns dagegen.

*2)  Wir betrachten unsere Bewohner und Gäste als Kunden (vgl. Leitbild). Kunden der Tagespflege, des offenen Mittagstisches oder der Kurzzeitpflege bezeichnen wir als Gäste; Kunden im vollstationärem Bereich als  Bewohnerin oder Bewohner.

*3)  Ein Angebot, welches bisher kaum nachgefragt wurde